21.1.17, 17.30h: Nikolaus Störtenbecker: „nicht nur…Garten“

Wir haben für die Werke von Nikolaus Störtenbecker eine eigene Webseite erstellt, so dass Sie sich dauerhaft die Ausstellung und weitere Bilder ansehen können. Sprechen Sie mit uns, falls Sie an einem der Werke Interesse haben.

Nikolaus Störtenbecker studierte von 1960 bis 1965 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Im Jahr des Abschlusses begründete er mit Dieter Asmus, Peter Nagel und Dietmar Ullrich die Gruppe ZEBRA, der er bis zu seinem Austritt 1977 angehörte. Im gleichen Jahr (1965) ging er mit einem DAAD-Stipendium nach London.
1971 erhielt er den Förderpreis des Kulturkreises im BDI. Von 1973 bis 1974 hatte er ein Villa Massimo-Stipendium in Rom und wurde dann 1986 bis 1988 selbst Mitglied der Bundesjury zur Auswahl der Villa Massimo-Stipendiaten. Seit 1977 arbeitet er erfolgreich als freier Maler und Grafiker.
Nikolaus Störtenbecker organisiert seit 1989 regelmäßig thematische Pleinairs und gilt als Gründungsvater der Norddeutschen Realisten. Außerdem ist er Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland, der Künstlerinnen und Künstler vereinigt, die für realistisch-gegenständliche Darstellungen in der Bildenden Kunst der Gegenwart stehen.

Zur Ausstellungseröffnung spricht Dr. Thomas Gädeke, geboren 1953 in Braunschweig. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Geschichte und Philosophie in Würzburg, München und Braunschweig. Abschluß als Magister Artium (M.A.) und Promotion zum Dr. phil. Forschungen und Publikationen zur Architektur und Skulptur des Mittelalters in Frankreich, Italien und Deutschland sowie zur Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Seit 1986 am Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig. Leiter der Graphischen Sammlung seit 1987, Stellvertreter des Direktors 2002-2013, kommissarischer Direktor 2009 und 2011-2013. Vorstand des Freundeskreises Schloss Gottorf seit 1988, Geschäftsführer seit 2010.

 

Daten zur Ausstellung:
Vernissage am 21. Januar 2017 um 17.30h
Dauer der Ausstellung bis zum 5.3. 2017